Gemeinde Kals am Groglockner


Polizei warnt vor Internetbetrug


Die Anonymität des Internets wird von Kriminellen ausgenutzt, um betrügerische Handlungen zu begehen. Daher ist im „World Wide Web“ besondere Vorsicht geboten, da in den letzten Monaten auch Mitbürger und -innen des Überwachungsrayons der Polizeiinspektion Matrei i.O. vermehrt durch derartige Betrügereien geschädigt wurden.

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Wenn Sie das Internet gerne nutzen möchten, sich aber dabei unsicher fühlen oder von der Technik überfordert sind, gibt es die Möglichkeit, sich die erforderlichen Kenntnisse anzueignen. Dazu werden regelmäßig von entsprechenden Lehrinstituten bzw. Erwachsenenschulen entsprechende Kurse für alle Zielgruppen angeboten.

Einige Tipps sollten Sie jedenfalls beachten, um sicher zu „surfen“, um Ihre Anonymität zu wahren und um keine Opfer von Betrügern zu werden. Oft werden Internetnutzerinnen und –nutzer von professionell wirkenden Inhalten oder systematischer Verunsicherung getäuscht:

 

  • Achten Sie darauf, dass auf Ihrem Computer ein Virenschutzprogramm und eine Firewall installiert sind, um sich vor Computervieren zu schützen. Lassen Sie sich von Fachleuten beraten.
  • Internetseiten oder E-Mails, die eine Leistung für sehr wenig Geld oder sogar gratis versprechen, arbeiten meistens mit einer Täuschungsabsicht. Am besten löschen Sie diese E-Mails gleich oder verlassen die Internetseite.
  • Zahlungsaufforderungen, die per E-Mai kommen und einen angeblichen Anwalt oder eine Behörde als Absender ausweisen, sind mit Sicherheit betrügerisch. Dreiste Kriminelle programmieren sogar Aufforderungen mit dem Logo der Polizei. Gehen Sie niemals darauf ein und suchen Sie im Bedarfsfall fachliche Unterstützung! Seriöse Zahlungsaufforderungen kommen per Einschreiben mit der Post.
  • Wenn Sie Waren im Internet bestellen, wählen Sie einen bekannten Anbieter. Informieren Sie sich im Zweifelsfall beim Konsumentenschutz. Kaufen Sie niemals Medikamente oder „Wundermittel“ im Internet, wenn diese auch noch so günstig angeboten werden! Sie spielen mit Ihrer Gesundheit!
  • Wenn sie Bankgeschäfte im Internet erledigen: folgen Sie keinem „Link“ auf die Seite Ihres Bankinstitutes, sondern geben Sie die Internetadresse „händisch“ ein. Eine sichere Internetseite hat ein “s“ nach dem „http“.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten wie Kontonummern, Passwörter, Bankomatkarteninformationen, finanzielle Verhältnisse und ähnliches über das Internet bekannt. Seriöse Unternehmen werden das nicht verlangen!
  • Wenn Sie im Internet andere Personen kennenlernen oder einen Partner finden wollen, seien Sie bei der Wahl der entsprechenden Internetseite besonders kritisch! Vorsicht ist bei Internetseiten geboten, die mit sexuellen Inhalten werben! Bedenken Sie, dass Internetnutzerinnen und –nutzer im Grunde alles behaupten können. Glauben Sie daher nicht alles, was Sie im Internet lesen!
  • Wann immer Sie die Möglichkeit haben, schützen Sie Ihren Computer oder Ihren E-Mail Account mit einem guten Passwort.
  • Ein gutes Passwort ist eines, das einerseits schwer zu erraten ist und auch von systematisch arbeitenden Programmen nicht entschlüsselt werden kann. Das Passwort sollte eine gemischte Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, sowie Groß- und Kleinschreibung sein. Zwei gleiche Symbole sollen nicht nebeneinander stehen.
  • Informieren Sie bei offensichtlichem Betrug sofort die Polizei.

Der Inspektionskommandant:

RIEPLER Franz

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